Bankomat Behebung mit Maestro in Japan

Kurzinfo: fast ausschließlich nur bei allen Postämtern!

Nach der Ankunft am Bahnhof Takaoka war es für Euan und uns ein dringendes Anliegen Geld zu beschaffen, um uns das Zugticket leisten zu können. Euan hatte die Idee, bei der Information nachzufragen wo sich der nächste ATM befindet. Die Dame war sehr bemüht, sie ging gleich mit uns mit und zeigte ihn uns. Am Bankomat war alles auf Japanisch, also fragte Gerald, der als erster in den speziellen Raum ging, die Dame um Hilfe, leider fruchtlos. Der Automat spuckte kein Geld aus. Als nächstes probierte Euan sein Glück, leider ebenfalls erfolglos. Also ging die Dame von der Information mit uns zur nächsten Bank, wo sie uns dann alleine ließ. Ich blieb heraußen stehen und passte auf alle Rucksäcke auf, während Gerald und Euan in der Bank verschwanden. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht kamen sie kurze Zeit später wieder heraus. Sie sagten nur: „Kein Geld, aber ein Plan“ und fächerten mit einem blauen A4-Papier, worauf die nächste größere Bank eingezeichnet war. Wir machten uns sofort auf den Weg dorthin. Dank einiger Nachfragen mit wilder Gestik aber stets freundlichem Lächeln, fanden wir bald zur größeren Bank. Leider wurden wir auch dort enttäuscht, aber eine hilfreiche junge Rezeptionistin zeigte uns auf der Karte den Weg zur Post. Nach weiteren fünf Minuten durften wir im Postamt jubeln, denn der Bankomat spuckte gleich 50.000 Yen aus! Am Rückweg gabs noch kühle Getränke aus einem der zahlreichen Automaten (= vending machines) und ich stellte die Theorie auf, dass ankommende Ausländer mittels dieser Schnitzeljagt zu einer kostenlosen Stadtbesichtigung kommen.

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