Flug von Manila nach Caticlan und Ankunft auf Boracay

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Am Domestic Airport angekommen, sahen wir bereits Security vor der Tür stehen. Wir packten unsere Pässe aus, doch anscheinend reichten diese nicht. Wie wir später bemerkten, kommen in philippinische Flughäfen nur Leute, die ein gültiges Flugticket für diesen Tag haben. Einerseits finde ich das gut, weil so vermieden wird, dass krumme Gestalten herumlungern, andererseits auch etwas unpraktisch, weil wir ja immer nur E-Tickets buchen und so auch bisher nie einen Ausdruck unseres Tickets benötigten. Die Security schickte uns ums Eck, wo ein Büro unserer Fluglinie SEAir war. Dort druckte man uns unser Ticket aus und wir konnten in den Flughafen. Wiedereinmal wurde am Eingang unser gesamtes Gepäck gescannt, wo mein Feuerzeug mal wieder für Interesse sorgte. Dieses Mal wollte der nette Herr aber nur wissen, ob es mit Butangas betrieben wird oder mit Benzin. Die Antwort von mir „Butangas“ war für ihn OK und jetzt wusste ich auch, weshalb die Frau am Shangaier Flughafen solch ein Aufsehen um dieses Feuerzeug gemacht hatte. Butangasfeuerzeuge sind bei Flügen offenbar erlaubt.
Den Flug machten wir mit einem ungewohnt kleinen Feuerzeug, das glaub ich 12 Reihen hatte, zu je 3 Sitzen. Außerdem wurde es mit Propellern betrieben. Deshalb flogen wir auch nicht ganz so hoch und wir konnten bereits beim Flug die sehr schönen Strände der Philippinen bewundern. Nicht ganz eine Stunde später erreichten wir den Zielflughafen Caticlan. Dort wurden uns von einem Herrn, der so aussah als gehöre er zum Flughafen, gleich unsere Gepäckzettel abgenommen. Er besorgte unsere Rucksäcke und trug sie beide bis zu einem Tricyclestand, wo wir Tickets kaufen mussten, dann weiter bis zu einem Tricycle. Hier muss ich noch kurz erklären: Ein Tricycle ist ein Motorrad mit einem beiwagenähnlichem Anbau. Dieser ist überdacht und es haben mindestens sechs Leute platz. Hinter dem Tricyclefahrer kann auch noch einer sitzen, falls nötig. Diese Gefährte fahren auf Boracay statt Busse. Man zeigt ihnen mittels Handzeichen dass sie anhalten sollen, dann steigt man auf und fährt bis zum gewünschten Stopp.

Der Herr packte unsere Rucksäcke auf das Tricycle, sagte uns, dass wir einsteigen sollen und dass er auch gerne Geld hätte. Da wussten wir, dass er nicht zum Flughafen gehörte. Wir gaben ihm 50 Pesos und er wirkte zufrieden. Ziemlich flott erreichten wir mittels Tricycle dann die Fähre, für die wir wieder bezahlen mussten. Wir bekamen drei unterschiedliche Tickets und wussten gar nicht, wofür die waren. Später fanden wir heraus, dass wir auch für die Umwelt der Philippinen und Fährhafengebühren bezahlen mussten. Die Gebühren blieben aber alle im Rahmen, darum war es nicht so schlimm. Auf dem Weg zum Hafen lernten wir zufällig die Nachbarin unseres Hotels auf Boracay kennen, die dann den ganzen Weg mit uns fuhr. Auf der Insel Boracay teilten wir uns gemeinsam ein Tricycle und sie führte uns auch noch bis zu unserem Hotel. Peter, der Besitzer plauderte in der Lobby noch ein Weilchen mit uns, während wir die von Edgar servierten Mangosäfte schlürften. Anschließend wurde uns unser Zimmer gezeigt, das sehr schön groß war und auf drei Seiten Fenster hatte. Wir drehten erst mal die Klimaanlage auf und ruhten ein bisschen.

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