Flug von Shanghai nach Guangzhou und Fahrt mit dem Zug nach Hong Kong

Weil der Flug von Shanghai nach Guangzhou und darauf folgende Zugfahrt nach Hong Kong wesentlich günstiger kamen als ein Direktflug, entschieden wir uns für diese Variante. Das hieß für uns allerdings, dass wir lange unterwegs waren.

Pünktlich zwei Stunden vor dem Abflug erreichten wir mittels Taxi den Flughafen, wo wir auch bald einchecken konnten. Unser Gepäck wurde am Schalter nicht nur, wie gewöhnlich, gewogen sondern auch gescannt. Leider wurde in meinem Rucksack etwas entdeckt, das offenbar nicht erlaubt war. Die Frau öffnete ihn mit meiner Erlaubnis und erspähte auch bald das Sturmfeuerzeug, das ich von meinen Schwestern vor der Abfahrt geschenkt bekommen hatte. Darauf ist ein Foto von uns drei Mädels gedruckt und hat für mich persönlichen Wert. Die Frau sah es anfangs leider nicht so, sie sagte nur, es sei nicht erlaubt, so ein Feuerzeug im Flugzeug mit zuführen. Mir war bisher nur bekannt, dass man es nicht im Handgepäck haben darf, das war genau der Grund, weshalb ich es im großen Rucksack untergebracht hatte. Außerdem waren wir ja bereits das eine oder andere Mal geflogen, auch innerhalb Chinas, und so war ich recht überrascht. Mit Hilfe von Gerald und Vorzeigen des Bildes machte die Frau letztendlich doch eine Ausnahme und packte das Feuerzeug wieder in den Rucksack. Ziemlich genervt ließen wir dann den restlichen bereits gewohnten Sicherheitscheck über uns ergehen und konnten wenig später in das richtige Flugzeug steigen.
Am Flughafen Guangzhou angekommen, erfragten wir uns schnell, wo der richtige Shuttlebus zur Eastern Railway Station ist. Dort sollte nämlich unser Zug nach Kowloon, Hong Kong, losfahren. Wir mussten ein Weilchen warten und so plauderte Gerald mit einer freundlichen Frau, die uns erklären wollte, was ctrip ist. Da wir aber alle Flüge in China mittels dieser Internetplattform gebucht hatten, kannten wir sie schon. Sichtlich beeindruckt schenkte die Frau darauf hin Gerald eine VIP-Mitgliedskarte, mit der man angeblich einige Flüge um 50% ermäßigt bekommt. Dieses Geschenk kam für uns zwar etwas spät, weil wir ja am selben Tag China wieder verließen, aber vielleicht kann man sie ja doch irgendwann wieder gebrauchen. Ungefähr eine halbe Stunde später kam endlich der Bus und wir konnten losfahren. Wir waren etwa eine Stunde unterwegs, was uns etwas überraschte. Darum waren wir auch erst etwa gegen 17 Uhr am Bahnhof. Die Beschilderung dort ist sehr gut und so fanden wir schnell den richtigen Schalter um unsere Tickets zu kaufen. Leider hatten wir nicht mehr genügend RMB um beide Tickets zu bezahlen und noch was zu Essen zu besorgen, also kaufte ich meines mit meinen noch übrigen Hong Kong Dollar. Deshalb saßen wir im Zug zwar nicht nebeneinander, nicht einmal im selben Wagon, aber die 90 Minuten vergingen auch so wie im Flug. An der Endhaltestelle Hung Hom stiegen wir aus und sahen auch schon durch die Glasfassade des Bahnhofes unser Hotel, das Habour Plaza Metropolis.

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