Japanisches Restaurant The Tall House in London

The Tall House – ein Japanisches Restaurant in London

Eigentlich hatten wir drei Restaurants in der engeren Auswahl, um Abendessen zu gehen. Die waren nichteimal weit von unserem Hotel entfernt. Doch das Problem war wieder einmal der Regen. Es goss wirklich in Strömen, sodass wir vermutlich trotz Schirm und Regenjacke sofort durchnässt gewesen wären. Praktischerweise war ein Restaurant direkt gegenüber vom Hotel, das von außen allerdings nicht sehr einladend aussah. Als wir hineingingen bemerkten wir, dass es drinnen nicht besser war. Aber wir hatten Hunger und es waren auch ein paar englischsprachige Gäste da, also blieben wir doch. Anfangs war ich etwas irritiert wegen der Besitzer, die Japaner waren, denn ein Japanisches Restaurant sieht bei uns einfach anders aus. Aber wie gesagt, wir hatten Hunger,…

Die Karte war dann doch etwas überraschend. Ok, es war nur ein laminierter A3-Zettel aber das was draufstand war schon beeindruckend. Es gab diverseste englische Gerichte, etliche „Starters“, und natürlich auch Japanische Speisen, von denen wir uns beide eine aussuchten. Natürlich mit Reis, der extra zu bezahlen war. Ich bestellte Green Chicken Curry und Gerald gebackene Rindfleischstreifen. Ungefragt stellte uns der Kellner als Vorspeise eine Schüssel mit Hummerchips hin. Die kamen genau richtig, denn uns knurrten schon die Mägen. Als wir dann unser Essen probierten, waren wir wirklich begeistert. Es war zwar alles ziemlich scharf, weil Gerald und ich es uns natürlich nicht nehmen ließen, auch die mit gekochten Pfefferoni zu essen, aber wer es gerne weniger scharf mag lässt die Pfefferoni einfach weg! Bei diesem Essen hab ich dann glatt auf die rosa gestrichenen Wände vergessen. Etwas überraschend war dann die Rechnung, denn das Bier kostete satte 4 Pfund und bei der Schärfe blieb es natürlich nicht bei nur einem! Reklamieren konnten wir das allerdings nicht, denn Getränke standen generell nicht auf der Karte, also waren wir selbst schuld!

Die Toilette ist auch noch zu erwähnen, denn abseits der Klobrille war es besser, nicht zu genau hinzuschauen oder zu versuchen, ja nichts zu berühren.

Kurzum: das Essen und die Bewirtung waren ein Wahnsinn, der Rest fällt durch. Aber, wir waren ja nur hungrig und wollten keine architektonischen Highlights und sündteures Restaurantflair! 

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