Kurzaufenthalt in Hong Kong

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Wie wir noch am Vorabend ausgemacht hatten, trafen wir uns mit Constanze und Jenny um ca. 10 Uhr Vormittags an der Times Square, um uns anschließend ein Taxi nach Aberdeen zum Jachthafen zu teilen. Wir wollten an diesem Tag nämlich eine Tour mit dem Privatboot eines Freundes von Constanze machen.

Überpünktlich trafen wir ein und begrüßten die nacheinander eintrudelnden Leute. Insgesamt waren wir 17, vorwiegend Deutsche und 5 Österreicher. Zu Spät kam nur der Bootsbesitzer Matthias. War aber egal, denn ohne ihn konnten wir sowieso nicht weg. 🙂

Wir fuhren etwa eine Stunde bis zum südlichsten Zipfel von Hong Kong, wie uns der österreichische Konsul, der mit an Board war, erklärte. Es war eine kleine Bucht mit Ministrand. Wir ankerten noch nicht lange, da ließen die ersten Leute schon Hunger verlauten. Mir war das nicht unrecht, denn ich hatte außer Kaffee noch nichts im Magen. Constanze und Jenny bereiteten gemeinsam mit dem Kapitän das von allen mitgebrachte Essen her. Der Höhepunkt dabei waren Käsekrainer, die Constanze von ihren Eltern bekommen hatte. Sehr lecker, mal wieder was Österreichisches zu essen! Aber auch die mitgebrachten Salate waren sehr gut. So gestärkt gingen die meisten Baden und schwammen zum Strand hinüber. Gerald und ich waren nicht dabei, weil wir uns noch in Shanghai verkühlt hatten und uns schonen wollten. Constanze war das Schwimmen auch zu kalt, also machten wir es uns am oberen Deck ganz ohne Sonnenzelt gemütlich.

Der Tag verging wie im Flug, und um ca 18 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Aberdeen. Zwischendurch ließen wir noch schnell den Konsul und seinen Bruder aussteigen, denn die hatten für den Abend schon wieder andere Pläne.

Das Taxi für den Rückweg nach Hung Hom teilten wir uns mit Matthias, dem Bootsbesitzer. Ziemlich geschlaucht vom Herumsitzen am Boot gingen wir gleich nach dem Abendessen schlafen.

 

Nach einem ausgiebigen Brunch bei Jenny beschlossen wir, die Sonne in Hong Kong noch ein bisschen zu genießen und gingen in Richtung IFC. Dort gibt es ziemlich weit oben eine Terrasse mit Café, der Red Bar, wo wir noch gemütlich was tranken und zum letzten Mal die wunderschöne Aussicht genossen. Anschließend verabschiedeten wir uns von Jenny und Constanze und fuhren zum Fährhafen, von wo aus wir mit dem Speedboat nach Macau reisten.

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