Macau

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Schon ziemlich gespannt auf die Stadt und auf deren portugiesische Einflüsse, machten wir uns bald auf den Weg. Mit Stadtplan und Kompass bewaffnet fanden wir auch sehr leicht in die Altstadt, die zum Teil auch wirklich einen sehr portugiesischen Einschlag hat. Es war wie eine Mischung aus China und Portugal. Wir schlenderten ein wenig die Straßen entlang, immer auf der Suche nach einem geeigneten Restaurant, bis es ca. 23 Uhr war. Leider bemerkten wir dann, dass hier die Uhren etwas anders tickten als sonst überall wo wir schon waren, weil außer dem McDonalds nichts mehr geöffnet hatte, nicht einmal der Pizza Hut. Wir hatten aber dennoch Hunger also blieb uns nichts anderes übrig, als zum McDonalds zu gehen. Das Essen war wie immer, ohne Überraschungen. Anschließend gingen wir wieder zurück zu unserem Hotel.

Am nächsten Tag nutzen wir ausgiebigst das Frühstück im Hotel, das im Zimmerpreis inkludiert war. Praktischerweise war das Buffet auch bis elf Uhr geöffnet, darum hatten wir auch keinen Stress. Dieses Frühstück ist wirklich ein Wahnsinn. Eine Mischung aus chinesischem / asiatischem und kontinentalem Essen erwartete uns. Wir schlugen uns beide den Bauch voll und machten uns auf den Weg, um uns die Altstadt bei Tag anzusehen. Diese ist am Abend und auch am Tage sehr sehenswert. Ganz speziell sind die zwei verschiedenen Kulturen an einem Platz, die meiner Ansicht nach wesentlich stärker hervortreten als in Hong Kong. Die eine Straße ist noch portugiesisch, dann biegt man ab und kommt sich vor wie im tiefsten China.

Um unser Sightseeingprogramm in Macau noch etwas zu vertiefen, gingen wir die Straßen entlang bis zur Ruine von St. Pauls und deren Ausgrabungen, danach drehten wir noch eine Runde über den Fortaleza do Monte, von dem aus man eine gute Rundumaussicht auf die Stadt hat.

Auf dem Rückweg zum Hotel machten wir noch Halt beim Esprit, wo sich Gerald mit T-Shirts und einer bereits überfälligen neuen Jeans eindeckte und ich mir auch ein Leiberl gönnte. Der Ausflug nach Macau war eigentlich viel zu kurz, vor allem weil Gerald auch gesundheitlich etwas angeschlagen und darum nicht fit war, aber wir hatten den Flug nach Manila für den nächsten Tag bereits gebucht.

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