St. Petersburg Tour 2

Am nächsten Morgen hatten wir eigentlich vor, eine Führung durch die Eremitage mitzumachen, die von unserer Jugendherberge angeboten wird. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass wir die einzigen Interessenten waren und dadurch der Preis dafür relativ hoch ausfiel. Also entschieden Gerald und ich uns gegen diese Führung und machten uns auf, um auf eigene Faust die Stadt zu erkunden. Gestärkt vom Frühstück in der Nähe des Bahnhofes Vosstanyia brachen wir auf, in Richtung des Flusses Neva. Zumindest waren wir ca. eine halbe Stunde Fußmarsch davon überzeugt, diese Richtung eingeschlagen zu haben, doch anstatt immer schöner und touristischer wurde die Umgebung immer unwirtlicher und menschenleerer. Nach einem Blick in den Stadtplan erkannten wir, dass wir uns total verquatscht und dadurch bereits ziemlich am Anfang den falschen Weg gewählt hatten. Wir sahen es locker, so bekamen wir auch einen Teil vom „anderen“ Petersburg zu Gesicht. Auf dem Rückweg machten wir dann noch in einem Einkaufzentrum Halt, wo wir uns je einen frisch gepressten Obstsaft genehmigten und wir für Gerald noch einen Pullover besorgten. Denn damit, dass es in dieser Jahreszeit bereits so empfindlich kalt in St. Petersburg sein würde, hatten wir eigentlich nicht gerechnet. Auf dem Weg in die Jugendherberge machten wir noch bei einem Supermarkt um die Ecke halt und konnten feststellen, dass eine Jause hier wesentlich günstiger ausfällt als bei uns in Österreich. Ich bin mir sicher, dass wir dieses Wissen noch des Öfteren nutzen werden!

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