Vladivostok – Tour 3

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Weil wir kein Frühstück im Zimmerpreis inklusive hatten und es somit auch keinen Grund gab früh aufzustehen, genossen wir einen Großteil des Vormittages im Zimmer. Danach gab es Cappuccino Minicroissants und Internet in der Hotellobby, die wieder, wie gewöhnlich, von unzähligen Japanern besucht war.

Als der Hunger groß genug war, beschlossen wir, uns auf den Weg zum Hafen zu machen. Dank des schönen Wetters und dem Wochenende hatten auch viele Russen und japanische Touristen dieselbe Idee. Bis zum Hafen wurden wir (Neorussen) von einigen Japanern mit einem kräftigen „Strastwuitje“ begrüßt und fotografiert bzw. gefilmt. An der Promenade zum Jachthafen herrschte ein buntes Treiben. Alle Verkaufsstände und Fahrgeschäfte waren geöffnet. Wie zu Hause beim Kirtag! Direkt am Jachthafen befand sich eine Art Bierzelt, das gut gefüllt war. Wir ergatterten einen Platz, Gerald bestellte an der Bar Bier, Pommes und Schaschlik, die gerade frisch gegrillt wurden. Für alles Zusammen bezahlten wir keine 10€ und obendrein schmeckten die Schaschlikspieße vorzüglich.

So gestärkt gingen wir in das gegenüberliegende Ozeanarium, das leider nur noch eine gute Stunde offen hatte. Viele heimische Fischarten wie der Stör und einige bunte Exoten aus tropischen Gewässern tummelten sich in den manchmal leider etwas zu klein geratenen Aquarien. Außerdem gab es ein Krokodil, mehrere Schildkröten, Krebse, Garnelen und anderes Meeresgetier zu bestaunen. Kurz vor 18.00 Uhr wurden wir an die Schließung des Ozeanariums erinnert.

Auf dem Rückweg kamen wir noch zu einem Platzkonzert einer jungen christlichen Rockband, wo wir uns einige Lieder anhörten. Als es mir zu kalt wurde, ging es weiter Richtung Hotel. Bei einem Zwischenstopp kauften wir noch Bier und Chips und machten uns zu Hause einen gemütlichen Abend.

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